13 nützliche Tipps für bessere Fotoaufnahmen

von Marc Mertens

Ich fotografiere jetzt seit dem Jahr 2002 mit digitalen Kameras und habe anfangs mit analogen Kompaktknipsen von Canon herumhantiert. Gestartet bin ich im digitalen Bereich mit einer Olympus Ultrazoom 720 und jetzt bin ich bei Fujifilm bzw. der Fuji-X-Series angekommen.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, was sind meine absoluten Profitipps für bessere Fotos? Wie kann man zu sensationellen Aufnahmen gelangen? Wo liegen die Geheimnisse von fotografischen Ikonen in der Fotografie? Dazu gibt es einerseits zig Fachbücher, aber andererseits auch ganz einfache Tipps und Hinweise für bessere Fotoaufnahmen, wie diese hier unten im folgenden Absatz.

Hier meine kleine, subjektive Liste von 13 nützlichen und praktisch erprobten Tipps für die Aufnahme von schöneren und besseren Fotografien. Sie stammen direkt aus meiner Fotografieerfahrung der letzten Jahre. Ganz wichtig natürlich: ich bin kein beruflicher Fotograf oder Profi und muss (oder brauche) nicht meinen Lebensunterhalt mit Fotos bestreiten. Daher sind diese Tipps auch nur als unverbindliche Hinweise zu verstehen. Die Umsetzung liegt bei jedem Lichtbildner natürlich selbst.   ;-)

  1. Fotografie sollte in erster Linie Spaß machen, denn daraus folgt Enthusiasmus und daraus resultieren oftmals feinere Aufnahmen.
  2. Klingt komisch, aber bitte haben Sie immer eine Kamera dabei! Smartphone oder Kompaktapparat gehen auch. Denn ohne Kamera verpassen Sie vielleicht tolle Momente.
  3. Gar nicht komisch, aber haben Sie auch immer genug Akkus dabei! Kein Akkus = kein Strom = nix mit digitaler Fotografie.  ;-)
  4. Gestaltungsregeln in der Fotografie sind sehr nützlich, manchmal aber auch, dass man diese bricht. Daraus können besondere Aufnahmen resultieren.
  5. Kinderfotos wirken am besten, wenn Sie vor Ihnen auf die Knie gehen. Portraits profitieren hier von der direkten Augenhöhe.
  6. Wenn das (Blitz-)Licht angeht, dann wird es entweder zu dunkel oder die Automatik ist noch an. Blitzdings-Fotos sind aber eher unschön und es sieht etwas doof aus, wenn man z.B. das Münchner Rathaus mit einem Kompaktblitz beleuchten will. Helfen kann ein Stativ oder das man die Blitzautomatik bewusst abschaltet.
  7. Wenn möglich, fotografieren Sie immer im sog. RAW-Modus. In Lightroom z.B. kann man auch bei "suboptimalen" Fotos noch sehr viel herausholen und diese dann nach eigenem Gusto als JPG entwickeln bzw. umwandeln.
  8. Schalten Sie in der Kamera möglichst viele automatische Helferlein oder Optimiererlein ab. Nichts ist ärgerlicher, als wenn man beim Fotografieren das Ergebnis nicht optimal steuern kann.
  9. Als allererstes müssen Ihnen selbst die Fotos gefallen. Dann erst allen anderen.
  10. Wenn alle in eine Richtung schauen oder Fotografieren, dann drehen Sie sich einfach mal um oder drehen sich im Kreis oder wechseln den Standort. Ich nenne das gerne den "Anti-Touristeneffekt" in der Fotografie. Ganz sachlich handelt es sich um einen Standort- oder Aufnahmeortwechsel bzw. Änderung des eigenen Kamerablickwinkels.
  11. Lassen Sie sich nicht von den Megapixelwahn der Kamerahersteller verführen, sondern schauen Sie lieber auf das Handling der Kamera oder Ihre ganz persönlichen Ziele/Wünsche bei Ihren Aufnahmensituationen. Fassen Sie Ihre neue Kamera einfach mal an, denn neben technischen Daten ist die echte Haptik nicht zu unterschätzen!
  12. Nicht nur die Kameras machen das Bild, sondern vor allem die Objektive und Sensortechnologie. Dies war ein wesentlicher Grund zu >> Fujifilm X-Series zu wechseln, weil dort für "passendes" Geld auch sehr tolle Objektive zu kaufen sind.
  13. Und zu guter Letzt: es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Also knipsen, knipsen, knipsen, bis Sie anfangen zu fotografieren.  ;-)

Nein, die Liste ist natürlich weder vollständig, noch objektiv oder empirisch nachgewiesen. Auch fehlt der Punkt, dass es anstrengend ist mit der Familie im Schlepptau loszuziehen um herausragende Aufnahmen zu gestalten. Wenn man also z.B. im Zoo unterwegs ist, empfiehlt es sich immer sein Handy griffbereit zu haben, damit man nicht vor lauter Spaß an der Fotografie den Anschluss an die Gruppe verliert.

Was macht Ihnen Spaß an der Fotografie? Ist Fotografie überhaupt Kunst oder kann das weg? Welche Tipps haben Sie erarbeiten können?

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